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Emanzipation der Youtuber
Emanzipation der Youtuber

"Alle paar Wochen treffen sich die Mitglieder des Vereins „301+", lassen es sich gut gehen und arbeiten an der Rettung der Youtube-Szene in Deutschland." "Alles, was ich an Youtube immer propagiert habe, warum es so geil ist, dass ich mein eigener Herr über alles bin - das verkommt langsam", sagt Flo. „Uns verbindet die Sorge um den guten Content und die Community."" "Man hat Kanäle wie den von Flo genommen", erzählt Marie, „und fast schon gesagt: Okay, was macht der? So müssen's jetzt alle machen." "Dieser Anspruch auf Erfolg, der da künstlich eingeimpft wird in jeden kleinen Hoffnungsträger, macht meiner Meinung nach vieles kaputt, was den kreativen Input angeht, die reine Motivation aus sich selbst heraus."" "Wo diskutieren Creators über ihre Verantwortung? Wann übernehmen sie Verantwortung? Wie wollen sie selber die Szene mitgestalten und sich nicht nur von ihrem Netzwerk vertreten lassen?"" "Der Name „301+" steht übrigens für die Zahl, die bei Youtube früher lange pauschal eingeblendet wurde, wenn ein Video mehr als 300 Abrufe hatte." "Und sie finden es nur halb abwegig, wenn man sie mit einer Gewerkschaft vergleicht" "Es ist unmittelbar, ungefiltert und sehr persönlich. Und trotzdem ein Massenmedium." "„Viele von uns wollen nicht nur Fans", sagt Dominik, „sondern Leute, mit denen wir uns austauschen, wo Dialog entsteht." Das Thema beschäftigt sie alle." "Wir reden davon, dass wir alle auf einer Augenhöhe sind, dass Youtuber keine Stars sind und wir alle besser und anders sind als Fernsehen und Megastars und hastenichtgesehen. Aber das ist inzwischen nicht mehr wahr."

·krautreporter.de·
Emanzipation der Youtuber
Studie: Die Auswirkungen von Computergames auf die psychologische Entwicklung Jugendlicher | Schule und Social Media
Studie: Die Auswirkungen von Computergames auf die psychologische Entwicklung Jugendlicher | Schule und Social Media

"Leichtes Gamen führt in allen Kategorien zu leicht besseren Messwerten als kein Gamen: D.h. diese Jugendlichen weisen weniger Schwierigkeiten, mehr Kompetenzen und eine höhere Zufriedenheit mit ihrem Leben auf als die, die keine Games spielen." "Starkes Gamen führt zu einem spiegelverkehrten Effekt von 1.: Im fast genau gleichen Ausmaß zeigen Jugendliche, die täglich mehr als drei Stunden Gamen problematische Züge, weniger positive Attribute und geringere Lebenszufriedenheit als nicht-ga... "positive Auswirkungen auf die Ausbildung einer Identität und die kognitive und soziale Entwicklung hätten." "Insbesondere vermutet er, dass die negativen Effekte von passiven Medien wie Fernsehen bei nicht-altersangepassten Inhalten viel stärker seien als bei aktiven Medien wie Computerspielen."

·schulesocialmedia.com·
Studie: Die Auswirkungen von Computergames auf die psychologische Entwicklung Jugendlicher | Schule und Social Media
Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in der digitalen Welt
Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in der digitalen Welt
DIVSI U25-Studie
SowohlinderqualitativenwieauchinderquantitativenErhebungzeigtsich,11%23% 41% 22%16% 38%26% 17%8%45% 22%3%3%3%22%12% 22%40% 25%GesamtSouveränePragmatischeUnbekümmerte10% 24%37% 29%Skeptiker6%23%45% 26%Verantwortungsbedachte13% 15%43% 29%Vorsichtige13% 77% 10%VerunsicherteBasis: 754 Fälle; 14- bis 24-Jährige,diedasInternettäglichnutzen„WielangebistDutäglichonline?“Grafik35Nie offline/fast den ganzen TagMehr als 3 Std.1 bis 2 Std.Bis 1 Std.WeißnichtOnline-Zeit:MilieuspezifischeUnterschiede 655.2OnlineundOfflineverschwimmendassKinder,JugendlicheundjungeErwachsenedeutlichwenigerZeitanLaptopsoderstationärenComputernverbringen–zugunstenvonSmartphones.Rund68ProzentderJugendlichenund72ProzentderjungenErwachsenen,diedasInternettäglichnutzen,verwendendazuihrSmartphoneoderHandy.
Allgemein-plätze,diehäufigkaumaufihrenWahrheitsgehaltüberprüftwurden,könnenirgendwanndurchständigeWiederholungzumvermeint-lichenFaktwerden.Nichtimmererfahrendiedadurchoftober-flächlichBewerteteneinegerechteWürdigungihresVerhaltens.
DiesesSchicksalhatzumGutteilauchKinder,JugendlicheundjungeErwachseneinderBewertungihresUmgangsmitdemInternetereilt.
EswirdkaumnochzwischenOn-undOffline-Zeitengetrennt
BildungsunterschiedesindauchmitBlickaufdieMediennutzungeinwichtigerAspektsozialerUngleichheit.
konzentriertsichdievorliegendeStudieaufdieDenk-undHandlungslogikenvonKindern,Jugend-lichenundjungenErwachsenen2undbringtmitdemMilieu-AnsatzsoziokulturelleTiefenschärfeindieAnalyse
OnlinezuseinbedeutetnichtfürjedendasGleiche.
SouveräneundPragmatischesehensichalsTeileinerdigitalisiertenZukunft–einzukünf-tigesLebenohnedasInternetistfürsienichtvorstellbar.FürVerantwortungsbedachteundSkeptikerliegtdieszumTeildurchausimBereichdesMöglichen.UnbekümmertesehendieBedeutungdesInternetsfüreinepersönliche–privateundberufliche–Zukunfteheruntergeordnet
UnbekümmertebegegnenmöglichenRisikenimInternetmitausgeprägterSorglosigkeit,Sicherheitsvorkehrungensindhierwenigpräsent.PragmatischeundSouveränenutzeneinbreiteresSpektrumanSicherheitsmaßnahmen.VorsichtigeundVerunsichertezeigenauchaufGrundeinerausgeprägtenRisikowahrnehmunghäufigeinezurückhaltendeInternet-Nutzung.
ozeigenformalhöherGebildeteeingrößeresSelbstvertrauenimUmgangmitdemInternetundmüssenseltenerdieKostenfürdenheimischenInternet-Zugangselbsttragen.
Wieso Kosten für den heimischen Zugang selbst tragen, das ist doch alles meist eins zusammen mit der Telefonleitung.
DerZugangderKinderzumInternetistnochstarkreglementiert.Ab14JahrenläuftdasOnline-VerhaltenweitgehendinEigenregie.ElternsetzennurwenigeRegeln–undwenn,könnensiederenEinhaltungnichtüberprüfen
FacebookundderMessaging-DienstWhatsApp5sinddieStandleitungenzudenFreunden
DieBezeichnung„Freund“istzueinemmultidimensionalenBegriffgeworden
Wenigergeltenklassischepersonenbezo-geneDatenalsschützenswert,vielmehrjedochdiejenigenInformationen,diefürdiesozialeReputationvonBedeutungsind.
12!ErkennbaristeinneuesVerständnisvonPrivatheit:Wenigergeltenklassischepersonenbezo-geneDatenalsschützenswert,vielmehrjedochdiejenigenInformationen,diefürdiesozialeReputationvonBedeutungsind.EingewissesMaßanOffenheitbezüglichpersönlicherAnga-benistvoralleminOnline-CommunityseinMuss.!FürintimeGesprächeistonlineundspeziellaufFacebooknichtderrichtigePlatz.ÜbersehrprivateDingeundernsteThemenwirdlieberpersönlichgesprochen.!34ProzentderKinder,JugendlichenundjungenErwachsenenempfindenMobbingalseinesdergrößtenRisikenbeiderInternet-Nutzung,unddreiProzentvonihnengebenan,davonbereitspersönlichbetroffengewesenzusein.!ImLegalitätsempfindenderBefragtenerscheintvorallemerlaubt,wasallemachen
FürintimeGesprächeistonlineundspeziellaufFacebooknichtderrichtigePlatz.ÜbersehrprivateDingeundernsteThemenwirdlieberpersönlichgesprochen.
Datenschutz at its best. Wo keine Daten entstehen, entstehen auch keine Begehrlichkeiten
34ProzentderKinder,JugendlichenundjungenErwachsenenempfindenMobbingalseinesdergrößtenRisikenbeiderInternet-Nutzung
das hängt aber wahrscheinlich auch mit dem Alter der Jugendlichen zusammen. So lange das Ich und das Wirken auf Andere im Vordergrund stehen, ist Mobbing auch ein großes Thema. These: Je älter die Jugendlichen werden, um so weniger spielt Mobbing als Gefährdungspotential eine Rolle.
FüreingutesDrittelderJugendlichenundjungenErwachsenenhatsichdasSicherheitsgefühlseitdenVeröffentlichungenzuGeheimdiensttätigkeitenimdigitalenRaumverschlechtert
JungeMenschenzeigeneineausgeprägteToleranzgegenüberUnklarheitenundUnsicher-heitenimNetz.DieRelevanzvonOnline-AngebotenundgewohnteNutzungsroutinenüber-lagernallerdingsvorhandeneVertrauensdefizite.
DiejungenMenschensindüberwiegendperSmartphonemitdemInternetverbunden.ImsubjektivenEmpfindenvonJugendlichenundjungenErwachsenensindsoauchdieGrenzenzwischenOnline-undOffline-Zeitenfließend.
MedienwerdenindieserStudiealsWerkzeugebezeichnet,mitdenenTexte,TöneundBilderübertragenundgeteiltwerdenkönnenundmitdenengleichzeitigkommuniziertwerdenkann
In der Definition fehlt komplett die Seite des Making. Es geht nur um Übertragung und Kommunikation. Damit ist der blinde Fleck der Studie wieder einmal der machende und damit gestaltende Umgang mit dem digitalen Gerät.
dieDefinitionvon„Online-Sein“indervorliegendenUnter-suchungausderPerspektivederBefragtenherauszuerweitern,sodassauchdassubjektiveVer-ständnis–dasGefühl,onlinezusein–einzubeziehenist
BeschreibungeinerSituation:„Online-Sein“
MedientragenwesentlichzurVerständigungüberdieinderGesellschaftgeltendenNormenundWertebei
EineHerausforderungfürdieMedienkompetenzbildungbestehtdaherdarin,neuetechnischeEnt-wicklungenindenSozialisationsprozesszuintegrierenundjungenMenscheneinensozialverant-wortlichenundkompetentenUmgangzuermöglichen
WährenddieJugendzuBeginnihrerEntstehung(imZugederIndustrialisierungzumEndedes19.Jahrhunderts)einklardefinierter,kurzerAbschnittvomBeginnderGeschlechtsreifebiszumEintrittindieErwerbs-tätigkeitmitGründungeinereigenenFamiliewar,12findetdieseEntwicklungheutelängstnichtmehrinlinearenundklarvoneinanderabgrenzbarenSchrittenstatt
4.2DigitaleLebensweltenderJugendlichenundjungenErwachsenen:ProfilederDIVSIU25-Internet-MilieusKurzcharakteristikderU25-Internet-MilieusVerantwortungsbedachteBodenständige, sicherheitsbe-dachte junge Internet-Nutzer.Moderates Netzwerk- und Konsumverhalten bei ausgeprägtem Risiko-bewusstsein.SkeptikerVersiert-zielorientiertejungeInternet-Nutzer mit kritischer Grundhaltung zu Vertrauen und Sicherheit im Internet.VerunsicherteÜberforderte und zurückhal-tende junge Internet-Nutzer mit ausgeprägten, aber diffusen Sicherheitsbedenken-und Analog-Affinität. VorsichtigeVorsichtigselektivejungeInternet-Nutzer mit ausge-prägtem Risikobewusstsein und geringem Selbstzutrauen im Umgang mit Risiken.SouveräneJunge digitale Avantgardemitausgeprägter individualis-tischer Grundhaltung. Suche nach Unabhängigkeit in Denken und Handeln.UnbekümmerteJunge experimentierfreudige Internet-Nutzer ohne Berührungsängste. Kaum Sicherheitsbedenken und Risikobewusstsein.Juntis
Souveräne(26%)
JungedigitaleAvantgardemitausge-prägterindividualistischerGrundhaltung,kosmopolitischemSelbstbildundkreativemGestaltungswillen.
Pragmatische(28%)
LeistungsorientierteundzielstrebigejungeInternet-Profis.Selbstverständlichdigitalvernetzt,konsum-undtrendorien-tiert.
Unbekümmerte(18%)
JungeexperimentierfreudigeInternet-NutzerohneBerührungsängste.KaumSicherheitsbedenkenundGefahrenbewusstsein.
Skeptiker(10%)
ZielorientiertejungeInternet-NutzermitkritischerGrundhaltungzuVertrauenundSicherheitimInternet
Verantwortungsbedachte(8%)
Bodenständige,sicherheitsbedachtejungeInternet-Nutzer.ModeratesNetzwerk-undKonsumverhaltenbeiausgeprägtemGefahrenbewusstsein
Vorsichtige(7%)
VorsichtigselektivejungeInternet-NutzermitausgeprägtemRisikobe-wusstseinundgeringemSelbstvertrauenimUmgangmitGefahren
Verunsicherte(3%)
ÜberforderteundzurückhaltendejungeInternet-Nutzermitausgeprägten,aberdiffusenSicherheitsbedenkenundAnalog-Affinität.
InsbesonderebeidenKindernsinddarüberhinausTabletsaufdemVormarsch:ZehnProzentder9-bis13-Jährigen,dietäglichdasInternetnutzen(22Prozent),verwendendafürmehrmalstäglichTablet-Computer.
EinknappesDritteldieserAltersgruppesurftmehrmalsproTagüberdenFernseherimInternet,währenddieInternet-NutzungperSmart-TVunterdenJugendlichenundjungenErwachsenendeutlichwenigerverbreitetist.
Mit surfen ist wahrscheinlich auch die Nutzung von Youtube, den Mediatheken und anderen Videoangeboten über den Fernseher gemeint.
675.2OnlineundOfflineverschwimmenMädchengehenbesondersgernmobilinsInternet.Beiden9-bis13-JährigentäglichenInternet-Nutzernverwenden60ProzentderMädchendasSmartphone,umdamitinsInternetzugehen.BeidenJungensindeshingegennur41Prozent.
Beiden9-bis13-JährigentäglichenInternet-Nutzernverwenden60ProzentderMädchendasSmartphone,umdamitinsInternetzugehen.BeidenJungensindeshingegennur41Prozent.
Esscheintsichjedochabzuzeichnen,dassMädchendienochvoreinigenJahrenzubeobachtendenDefiziteimZusammenhangmiteinerdigitalenTeilhabevonFrauenlängstaufgeholthaben.
WeildieserKommunikationskanalständigaufEmpfangist,habenvieleJugendlicheundjungeErwachsene,wieweiterobenerläutert,denEindruck,ständigonlinezusein.
30ProzentderKinderhabenWhatsAppbereitsaufihrenSmartphonesinstalliert–auchwenneineNutzungseitensdesAnbieterserstab16Jahrenoffiziellfreigegebenist.
wischenElternundKindernherrschthäufigeinvorallemharmonischgeprägtesVerhältnis.
Dasbedeutetallerdingsauch,dasses(vorallem)fürJugendlicheundjungeErwachseneheuteschwierigist,dasalterstypischeBedürfnisnachAbgrenzungvondenElternumzusetzen.SiefindennurnochwenigeRäume,indenensiedenElternunverständlichbleibenkönnenunddiesiealseigeneDomänenbesetzenkönnen.EssindnochamehestendieOnline-Communitys,die–zumindestbis-lang–alsderJugendvorbehalteneRäumebetrachtetwerdenkönnen.
Zufragenistsomit,biszuwelchemZeitpunktElterninderLagesind,dieInternet-NutzungihrerKinderzubeeinflussenoderauchnurandieserteilzuhaben,aufwelcheWeisediesgeschieht
68ProzentderKinder,dieinkeinerOnline-Communityangemeldetsind,gebenalsGrunddafürdaselterlicheVerbotan.MädchengebendiesenGrundzudemdeutlichhäufigeranalsJungen
62ProzentderKinder,diebeiFacebookangemeldetsind,werdendortvondenElternbeobachtet.
Beiden9-bis13-JährigenknüpftetwaeinDrittelderElterndieErlaubnis,einFacebook-Profilanlegenzudürfen,andieBedingung,dassihreKindersichmitihnendort„anfreunden“.
wieJugendlicheundjungeErwachsenedieseelterlicheKontrollezuumgehenlernen,weilsiederenBegründungennichtnachvollziehenkönnenundauchnicht(mehr)glauben,dassihreElternsieimInternetschützenkönnen.
„AlsomeineMutterwarnichtda,dannhabenwirmeinenganznormalenNamenangegeben.DannkammeineMutter,hatgesagt,dasgehtsonicht,dassichaufFacebookbin–schonindersechstenKlasse,[!]dannhatmeinVatermeinenNameninKalleBolleumgeändert[!].DasfandichhalttotalScheiße.UndirgendwannhabeichhaltdasPasswortrausgefundenunddannhabeichmeinenAccountrichtiggemacht.“(9-13Jahre,m)
Dennabca.14Jahrenverfügendiemeisten,wiediequalitativenBefundezeigen,überaus-geklügelteStrategien,dieEltern„stummzuschalten“oderihnennurausschnitthafteEinblickeinihrOnline-Lebenzugewähren–diesbleibt,inderWahrnehmungderJugendlichenundjungenErwach-senen,abervondenElternmeistunbemerkt
845.5DieEltern-Kind-BeziehungbeidigitalenThemen„ManchmalbinicheinfachnichtmüdeunddannbleibeicheinfachwachundbinaufFacebookoderso.MeineMuttersagt,solangeichmorgensausdemBettkommeundmichaufdieSchulekonzentrierenkann,isteigentlichallesinOrdnung.“(9-13Jahre,m)„Ichmuss[zueiner]bestimmtenZeitauchdasHandyweglegen.MeineMutterhatsichjetztauchWhatsAppgeholt,undsiehtjetztauch,wennichdanochabendsonbin.IchhabesieauchschoneinpaarMalgeblockt,wennichmalnochlängeraufgebliebenbin.Aberwennsienochsieht,dassichnochonwar,soeinehalbeStundenachdemicheigentlichschonlängstimBettseinsollte,dannkriegeichkeinenÄrger,abersieschreibtmirdannschonmanchmal,dassichjetztendlichinsBettgehensoll.“(9-13Jahre,m)„AlsoichhabekeineBilderdrauf,womanmichvonvornesieht.Dasdarfichauchnicht.[!]Unddie[ihreEltern]sindauchaufFacebook,deshalbkönnendiedasauchkontrollierenundso.“(9-13Jahre,w)„E
„ManchmalbinicheinfachnichtmüdeunddannbleibeicheinfachwachundbinaufFacebookoderso.MeineMuttersagt,solangeichmorgensausdemBettkommeundmichaufdieSchulekonzentrierenkann,isteigentlichallesinOrdnung.“(9-13Jahre,m)„Ichmuss[zueiner]bestimmtenZeitauchdasHandyweglegen.MeineMutterhatsichjetztauchWhatsAppgeholt,undsiehtjetztauch,wennichdanochabendsonbin.IchhabesieauchschoneinpaarMalgeblockt,wennichmalnochlängeraufgebliebenbin.Aberwennsienochsieht,dassichnochonwar,soeinehalbeStundenachdemicheigentlichschonlängstimBettseinsollte,dannkriegeichkeinenÄrger,abersieschreibtmirdannschonmanchmal,dassichjetztendlichinsBettgehensoll.“(9-13Jahre,m)„AlsoichhabekeineBilderdrauf,womanmichvonvornesieht.Dasdarfichauchnicht.[!]Unddie[ihreEltern]sindauchaufFacebook,deshalbkönnendiedasauchkontrollierenundso.“(9-13Jahre,w)„E
845.5DieEltern-Kind-BeziehungbeidigitalenThemen„ManchmalbinicheinfachnichtmüdeunddannbleibeicheinfachwachundbinaufFacebookoderso.MeineMuttersagt,solangeichmorgensausdemBettkommeundmichaufdieSchulekonzentrierenkann,isteigentlichallesinOrdnung.“(9-13Jahre,m)„Ichmuss[zueiner]bestimmtenZeitauchdasHandyweglegen.MeineMutterhatsichjetztauchWhatsAppgeholt,undsiehtjetztauch,wennichdanochabendsonbin.IchhabesieauchschoneinpaarMalgeblockt,wennichmalnochlängeraufgebliebenbin.Aberwennsienochsieht,dassichnochonwar,soeinehalbeStundenachdemicheigentlichschonlängstimBettseinsollte,dannkriegeichkeinenÄrger,abersieschreibtmirdannschonmanchmal,dassichjetztendlichinsBettgehensoll.“(9-13Jahre,m)„AlsoichhabekeineBilderdrauf,womanmichvonvornesieht.Dasdarfichauchnicht.[!]Unddie[ihreEltern]sindauchaufFacebook,deshalbkönnendiedasauchkontrollierenundso.“(9-13Jahre,w)„
DerWunschderKinder,ZeitimInternetverbringenzudürfen,wirdgenutzt,umzurMithilfeimHaushaltodergutenschulischenLeistungenzumotivieren.
DieOnline-ZeitunterliegtmitzunehmendemAlterjedochderEigenverantwortung,solangeall-täglichePflichten–wiebeispielsweiseSchulaufgabenundHaushaltsmithilfe–nichtverletztwerden.
MitzunehmendemAlterverliertderRatderElternjedochanRelevanz.JugendlicheundjungeErwachseneholensichinSachenInterneteherRatbeiihrenFreunden.DieseVerschiebungkorres-pondiertmiteinerallgemeinstärkerenOrientierunganderPeergroupindiesemAlter
GesprächemitdenElternüberdasInternetbestehen–inderWahrnehmungderJugendlichen–hauptsächlichinpauschalenundeheroberflächlichenbzw.wenigkonkretenVorsichts-ermahnungen.
WereinenniedrigerenBildungsgradaufweist,trautsichimNetzwenigerzu
KeinedigitalenGräbenzwischendenGeschlechtern,aberdeutlicheUnterschiedeinderRisiko-undSicherheitswahrnehmung
„WasmeinstdumitFreunden?LeutemitdenenmanbeiFacebookschreibt,odermitdenenichbefreundetbin?Weilichmein‘,manhatjaimmer100Freunde.Entscheidendistja,wasmacheichmitwem.“(14-17Jahre,w)
FürdieBefragtenistesalsoeinwesentlicherUnterschied,einenFreundzuaddenodereineFreundschaftzuschließen.
KindernähernsichdiesemThemaexnegativo,d.h.Privatheitwirdrelevant,wennsienichtres-pektiertwird.
FernermachtKindernAngst,dassmanimInternetveröffentlicheDaten„niewiederlöschen“kann,dassdasInternet„nichtsver-gisst“unddahergilt:„Einmalonline,immeronline“.
AusSichtderJugendlichenist„privat“vorallemdas,wasindenBereichdesIntimenundPein-lichenfällt,alsoInformationenrundumdieeigeneBeziehung,GesprächeüberGefühle,wieSorgen,ÄngsteoderSchwärmereien.
AllgemeinepersonenbezogeneDaten,wiez.B.Geburtsdatum,WohnortoderSchulegeltenalswenigerproblematisch.EsherrschtgroßesUnver-ständnis,wasdieseDatenangeblichsowertvollmachensoll.
derUmgangmitdeneigenenprivatenInformationenwirddabeizueinerkontinuierlichen,pragmatischenKosten-Nutzen-Abwägung:WelcheInformationensindnötig,umdemBekanntenkreiszusignalisieren,wasgeradeimeigenenLebenlosist?
AuchwennsichhiereindifferenziertesBildergibt,betoneninsbesondereJugendlicheundjungeErwachseneindenqualitativenGesprächsrunden,dassesinpunktoPrivatsphärewenigerumdieAngabeformalerDaten(WerkenntmeinenGeburtstagodermeinenLieblingsfilm?),sondernvielmehrumdenInhaltihrerOnline-Kommunikationgeht.
WennvonÖffentlichkeitdieRedeist,denkenJugendlicheundjungeErwachsenenichtaneinemöglicheÜberwachungdurchStaaten,einMitlesenundDatensammelnvonUnternehmenoderandereninstitutionalisiertenSpeicherungsverfahren,sonderninersterLinieanihrePeergroupunddamitandieReputationinnerhalbihresNetzwerks.
und deshalb ist für sie die Snowden Affäre auch nicht von Bedeutung
SiesehenvorallemdenpraktischenNutzenpersonalisierterWerbung
ZumeinensindsieeherderMeinung,dassmaneinfachdamitrechnenmuss,dassdieeigenenDatenimNetzweitergegebenwerden,zumanderenglaubensieabergleichzeitig,dasssieihrePrivatsphäreinOnline-Communitysausreichendschützenkönnen.
FürdieJüngerenistdemgegenübernochehervorstellbar,dasOnline-NetzwerkeinfachzuverlassenundaufdieseWeisedenAnfeindungenzuentgehen.
Auffälligist,dassdieGesprächederKinder,JugendlichenundjungenErwachsenenüberMobbingvorallemdurchmedialesWissengeprägtsind.
InsbesonderezumMusikhörenundzurBeschaffungvonMusiknutzenKinder,Jugend-licheundjungeErwachsenevorallemYouTubesowieentsprechendeConverter
TypischistunterKindern,JugendlichenundjungenErwachseneneinerezeptiveHaltung–User-generatedcontent51produziertnureineMinderheit
DassMainstream-KünstlerundMega-Starsschonreichgenugsind,zähltbeiüberzweiDrittelnderBefragtennichtalsLegitimationfürdenkostenlosenBezugvonMusik
AuchhatsichbeijungenMenschenaufgrundderNachrichtenzurTätigkeitderGeheimdienste(voralleminternationaleSpionageangriffeaufsouveräneStaaten)dasSicherheitsgefühlimNetzverändert.
Das Wording "Internationale Spionageangriffe legt nahe, dass die Macher der Studie eine klare Position dazu haben.
Immerhin18Prozentgabenan,ihreOnline-Nutzungbereitsentsprechendverändertzuhaben.
DasVerhältniszwischenwahrgenommenenRisikenundtatsächlichemHandelnisthierjedochwidersprüchlich.
Trotzdemwirddeutlich:OfflinelebenistkeineOption.
Ich interessiere mich fürdieneuestenMöglichkeitenzumSchutzmeinerPrivatsphäreimInternet.
Aber wir haben ja oben gelernt, dass Jugendliche und junge Erwachsene unter Privatsphäre etwas anderes verstehen als vom Staat ausspioniert zu werden
Ich bin mir sicher
Was für eine Fangfrage, wer kann sich im Internet schon vor Datenmißbrauch sicher fühlen? Die Frage suggeriert aber, dass wir es könnten.
Aufgrund des hohenSicherheitsrisikosimInternetschränkeichmeineOnline-Zeitein.
Das ist doch keine Lösung. Verschlüsselung wäre eine solche.
60ProzentderJugendlichenundjungenErwachsenenglauben,dassihrepersönlichenDatennochnichtmiss-brauchtwurden.Gleichzeitigsehenjedochnur40Prozentder14-bis24-JährigendiepersönlichenDatenimInternetalssicheran.
WährendbeidenjungenErwachsenenbetrüge-rischeAktivitätenunddasAusspionierenderZugangsdatenbeimOnline-EinkaufoderbeimOnline-BankingdeutlichalsRisikofaktorenwahrgenommenwerden,
DafürhabendieJugendlichenimVergleichzudenjungenErwachseneneinerhöhtesRisikobewusstseinhinsichtlichÜbergriffendurchStalkingundMobbing.
JugendlichesehenvorallemsozialeRisikenimNetz,jungeErwachsenebetonenökonomischeRisiken
ugendlicheundjungeErwachsenenutzenvorallemSoftwarezumSchutzvorÜbergriffenimInternet.DanachfolgenindividuelleSchutzvorkehrungendurchdenEinsatzvonPasswörternundSicherheitseinstellungeninOnline-Communitys.
Ein Problem ist natürlich, dass Software die Verantwortung des Schutzes meiner Privatsphäre verlagert auf die Entwickler der Software. Das ist natürlich ein wichtiger erster Schritt, aber hat mit einer persönlichen Verantwortung wenig zu tun.
InstitutionelleEinrichtungenwiedieVerbraucherzentrale,Ämter,BehördenunddiePolizeisinddeutlichwenigerrelevant.
Vertrauensinstanzen–JugendlicheundjungeErwachsene
Es wird deutlich, dass die, die professionellen Verrauensfiguren der analogen Welt im Internet eher weniger bedeutsam sind, ihre Rolle dabei auch eher verfehlen. Wenn also jemand vom Jugendamt in Schulen Broschüren verteilt und auf Angebote aufmerksam macht, erreicht es häufig nicht sein Ziel, sondern erfüllt nur die Aufgabe der Behörde, für die sie in der analogen Welt ja auch zuständig ist.
KindervertrauendemgegenübervollundganzaufihrengespersönlichesUmfeld.
DaseingeschränkteundalsbrüchigzubeschreibendeVertrauenindasOnline-Angebothatins-gesamtkaumAuswirkungaufdieNutzungderOnline-Community.
DasVertrauensdefizitwirdoffenbarüberlagertvonderzentralenBedeutungderOnline-CommunityimAlltagderjungenMenschenunddergewohnheitsmäßigenintensivenNutzung.
Ein ganz normaler Risiko-Nutzen-Vergleich, wie ihn Versicherungen jeden Tag vollziehen.
·diigo.com·
Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene in der digitalen Welt
Carta — Verschwörungstheorien: Wirklichkeit ist Ansichtssache - Carta
Carta — Verschwörungstheorien: Wirklichkeit ist Ansichtssache - Carta
Die Juden sind schon seit dem Mittelalter das Ziel von Verschwörungstheorien.
Eine gute Verschwörungstheorie, die breite Akzeptanz findet und sich lange hält, muss Organisationen anschuldigen, die möglichst vielen Menschen suspekt sind.
Dann gibt es Verschwörungstheorien, die in die Welt gesetzt werden, um einem Gegner zu schaden – Beispiel Ukraine
Die Grenzen zwischen dem, was man als eigen und fremd bezeichnet, sind dort anders gezogen
Niemand würde zugeben, dass er an Verschwörungstheorien glaubt.
Durch das Netz gibt es zwar nicht mehr Verschwörungstheorien, aber sie werden leichter zugänglich
Wenn ich glauben will, dass die Erde eine Scheibe ist, kann ich jedes Gegenargument als vorsätzlich konstruierte Täuschung abtun.
Sie entstammen einer Parallelwelt, in der es nur noch „wir, die Guten“ und „die Anderen, die Bösen“ gibt.
Praktisch alle Terrorgruppen sind von Verschwörungstheorien motiviert. Sie glauben, dass im Kampf gegen das Böse jedes Verbrechen erlaubt ist.
·carta.info·
Carta — Verschwörungstheorien: Wirklichkeit ist Ansichtssache - Carta
Studie: Internetnutzung macht weder dick, dumm noch aggressiv | heise online
Studie: Internetnutzung macht weder dick, dumm noch aggressiv | heise online
die vermehrte Nutzung des Internets weder zu weniger sozialem Austausch führt noch das gesellschaftlich-politische Engagement einschränkt.
So zeigten "experimentelle Studien im Mittel den größten Wissenszuwachs, wenn Instruktionen face-to-face-Anteile und Computer- bzw. und Internetanteile enthalten".
·heise.de·
Studie: Internetnutzung macht weder dick, dumm noch aggressiv | heise online
Nachrichten-Aggregatoren: Wie Google News Redaktionen ausbeutet - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Netzwelt
Nachrichten-Aggregatoren: Wie Google News Redaktionen ausbeutet - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Netzwelt
Moneten statt Beta: Google will mit seiner jahrelang als Beta-Test präsentierten Nachrichtenseite jetzt richtig Geld verdienen. Mit vielen Nachrichtenagenturen hat der Suchmaschinen-Gigant Verträge abgeschlossen, die Verlage gehen leer aus - obwohl Google
·spiegel.de·
Nachrichten-Aggregatoren: Wie Google News Redaktionen ausbeutet - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Netzwelt
Harvard-Studie zu Videospielen: "Nichtspielen ist ein Zeichen fehlender Sozialkompetenz" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Netzwelt
Harvard-Studie zu Videospielen: "Nichtspielen ist ein Zeichen fehlender Sozialkompetenz" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Netzwelt

An der Harvard University in Massachusetts wurde kürzlich eine der größten Studien zur Auswirkung von Videospielen auf Kinder und Jugendliche durchgeführt. Die leitende Wissenschaftlerin Cheryl K. Olson nennt die Ergebnisse "überraschend".

·spiegel.de·
Harvard-Studie zu Videospielen: "Nichtspielen ist ein Zeichen fehlender Sozialkompetenz" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Netzwelt